Dr. Thomas Stahlecker

Leiter des Geschäftsfelds Regionale Innovationssysteme

Dr. Thomas Stahlecker studierte Wirtschaftsgeographie, Internationale Technische und Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Geographie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten Wirtschaftsraumanalyse, Wirtschaftsförderung und Industrialisierung von Entwicklungsländern. Abschluss Magister-Artium im Jahr 1998. Promotion im Jahr 2005 an der Universität Stuttgart zum Thema »Regionale Bindungen im Gründungs- und Entwicklungsprozess wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen« (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft). 

Zwischen 1999-2000 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie für Technikfolgenabschätzung zu Baden-Württemberg tätig und beschäftigte sich dort schwerpunktmäßig mit Fragstellungen im Themenbereich »Interdisziplinäre Gründungsforschung«. Seit Mai 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Competence Center Politik und Gesellschaft des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe. Seit 2007 Leiter des Geschäftsfeldes Regionale Innovationssysteme. Dabei untersucht er insbesondere Fragen zur systemischen Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Funktionsräumen, was sowohl theoretische Konzepte in den Bereichen Innovationsysteme, Cluster und Netzwerkökonomik umfasst als auch empirisch-methodische Arbeiten zur Messung von Innovation und technologischem Wandel. Weiterhin ist Herr Dr. Stahlecker im Bereich der Evaluierung von innovationsorientierten Förderprogrammen des Bundes und der Länder sowie wissenschaftlichen Begleitforschungsvorhaben tätig.