Das Fraunhofer ISI engagiert sich für den Aufbau des »HoT – House of Transfer«, das als zentrale Anlaufstelle für alle Stakeholder aus dem Mitteldeutschen Revier in den Bereichen Chemie, Bioökonomie, Kunststoff und Wasserstoff dienen soll. Es gilt, die mitteldeutsche Industrie beim Umsetzen der Energiewende sowie dem Erreichen der Klimaziele zu begleiten. Dies bedeutet, dass neue Technologien entwickelt, Wertschöpfungsketten neu ausgerichtet, Infrastrukturen ausgebaut und bestehende Energie- und Rohstoffverbünde gesichert werden müssen. Dabei unterstützt das House of Transfer durch zielgerichteten Wissenstransfer, der das wirtschaftliche Risiko der Akteure reduziert.
Das interdisziplinäre Projekt, das den Strukturwandel in der mitteldeutschen Industrie begleitet, zielt darauf ab, eine ganzheitliche Technologietransferstruktur für die Branchen in der Region aufzubauen und Wissen über neue Technologien und Prozesse und weitere Marktentwicklungen weiterzugeben. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der Schnittstellenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik zu, für die Wissen faktenbasiert aufbereitet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.
Unter der Leitung des Fraunhofer IWES vereint das Projekt die Partner BioEconomy e.V., Fraunhofer IKTS, Fraunhofer ISI, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Polykum e.V.