Mit strategischer Ambidexterität dem Wandel begegnen

Beidhändigkeit oder auch Ambidexterität bezieht sich auf die Fähigkeit von Unternehmen, sowohl bestehende Kompetenzen zu nutzen, als auch neue Kompetenzen, Methoden oder auch Technologien zu entdecken und entwickeln. Exploitation bezieht sich auf das Ausschöpfen bereits bestehender Potenziale und die effiziente Weiterentwicklung existierender Prozesse, Produkte und Services. Bei der Exploration geht es unter anderem um das Erschließen neuer Potenziale und Fähigkeiten und die Entwicklung disruptiver Innovationen.

Um sich in den komplexen und dynamischen Geschäftsumgebungen von heute anpassen und überleben zu können, müssen Organisationsstrategien die Nutzung des vorhandenen Wissens ermöglichen und gleichzeitig die Erforschung neuer Wissensbereiche erleichtern.

Verschiedene Formen der Ambidexterität wie strukturelle, kontextuelle oder dynamische Ambidexterität erfordern unterschiedliche Ausrichtungen des Unternehmens. Sogenannte Boundary Spanner können dafür sorgen, dass die bestmögliche Wissensdiffusion stattfindet und, dass sich ein Unternehmen in Richtung dynamischer Ambidexterität bewegt, bei der die Einbindung des Stakeholder-Ökosystems ein elementarer Faktor darstellt.