2022

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  • Das FULFILL-Projekt beschäftigt sich mit Suffizienz nach dem Prinzip »Weniger, aber genug für alle«.
    © Unsplash/Hello I'm Nik

    Die Folgen von Überkonsum und dem Überschreiten der »planetaren Grenzen« werden immer spürbarer. Suffizienz als Prinzip des »Weniger, aber genug für alle« rückt als Nachhaltigkeitsstrategie immer mehr in den Mittelpunkt aktueller Diskussionen zum Klimaschutz. Wie auf Suffizienz ausgerichtete Lebensstile aussehen können und wie sich diese auf allen gesellschaftlichen Ebenen fördern lassen, untersucht das Horizon-2020-Projekt FULFILL unter der Projektleitung von Elisabeth Dütschke. Erste Projektergebnisse wurden nun veröffentlicht.

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  • Der Anfang vom Ende für Plug-in-Hybridfahrzeuge in Europa

    von Patrick Plötz und Steffen Link / 27. Juli 2022

    Die EU-Kommission hat eine Verschärfung für die offizielle CO2-Berechnung im Rahmen der Typgenehmigung von Plug-in-Hybridfahrzeugen beschlossen, sodass diese ab 1.1.2025 auch offiziell realitätsnahe CO2-Emissionen aufweisen werden. Damit werden Pkw-Hersteller in Europa zur Einhaltung der Europäischen CO2-Flottengrenzwerte viel weniger auf Plug-in-Hybridfahrzeuge und deutlich stärker als bisher auf Batteriefahrzeuge setzen müssen.

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  • Interview mit den neuen ISI-Nachhaltigkeitsbeauftragten / 2022

    »Das ISI ist nur so nachhaltig wie seine Mitarbeitenden«

    von Julia Weller / 31. Mai 2022

    Frank Marscheider-Weidemann und Lena Kappler sind seit 2022 Nachhaltigkeitsbeauftragte am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
    © Fraunhofer ISI/Julia Weller

    Im März 2022 haben am Fraunhofer ISI die ersten offiziellen Nachhaltigkeitsbeauftragten ihr Amt angetreten. Lena Kappler, Projektkoordinatorin aus dem Competence Center Energietechnologien und Energiesysteme, und Frank Marscheider-Weidemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Competence Center Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme, verraten im Interview, wie sie ihre neuen Aufgaben angehen wollen.

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  • Erkenntnisse aus dem Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA): Wie gelingt uns die nachhaltige Mobilitätswende?

    von Meike Walli-Schiek, Daniela Beyer und Marion-Weissenberger-Eibl / 25. April 2022

    Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA) beschäftigte sich die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Forschungs- und Innovationsumfeld“ (2018-2021) unter dem Vorsitz von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sowie Institutsleiterin und Universitätsprofessorin Marion Weissenberger-Eibl (Fraunhofer ISI & Karlsruher Institut für Technologie / KIT) mit der Frage, wie der Mobilitätsbereich anpassungsfähiger und agiler werden kann. Dieser Beitrag fasst die zentralen Erkenntnise zusammen.

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  • Status Quo und Zukunft von Wasserstoff im Verkehrssektor

    von Patrick Plötz, Martin Wietschel, Henning Döscher und Axel Thielmann / 25. Februar 2022

    Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft gilt als ein zentraler Baustein für die Energiewende hin zu einem erneuerbaren Energiesystem und wird vor dem Hintergrund ambitionierter Ziele zur Treibhausgassenkung im Verkehrssektor auch dort immer wieder als mögliche Option diskutiert. Dieser Beitrag setzt sich daher mit der möglichen Rolle von Wasserstoff im Straßenverkehr auf Basis aktueller Entwicklungen auseinander und zieht mögliche Schlussfolgerungen für Forschung und Politik.

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  • Die Abschätzung der makroökonomischen Auswirkungen von Investitionen in öffentliche Forschung und Innovation ist für Politiker:innen, Wissenschaftler:innen und die breite Öffentlichkeit von zentralem Interesse. Viele Studien haben sich damit befasst, diese Erträge zu quantifizieren, und sind dabei häufig zu dem Ergebnis gekommen, dass sie in Bezug auf das BIP, die Beschäftigung, die Investitionen und die Steuereinnahmen (Roy et al. 2021) erhebliche Auswirkungen haben (Carree et al. 2014, Jones und Summers 2020, Comin 2021). Zwei sehr aktuelle Beispiele von Schubert (2021) und Allan et al. (2022) analysieren den Fall von Fraunhofer als der größten Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Eine der zentralen Erkenntnisse dieser Studien war, dass eine Erhöhung des Fraunhofer-Budgets um einen Euro das BIP um 21 Euro erhöht.

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