Die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) zielt darauf ab, den Durchsatz von Materialien in der Wirtschaft zu reduzieren. Sie umfasst die Design‑, Produktions‑ und Konsumphasen sowie die Kreislaufschließung nach der Nutzung. In einer sich wandelnden Welt, die von geopolitischen Dynamiken, Produktionsverlagerungen und fragilen Lieferketten geprägt ist, gewinnt die Kreislaufwirtschaft über unmittelbare ökologische und ökonomische Wirkungen hinaus an strategischer Bedeutung.
Die Circular Economy erfordert einen Ansatz, der technologische, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte gemeinsam betrachtet und empirisch fundiert bewertet. Ziel des Fraunhofer ISI ist es, Orientierungs‑ und Handlungswissen für Politik, Verbände, Unternehmen und gesellschaftliche Stakeholder bereitzustellen.
Auf drei Betrachtungsebenen untersuchen wir die Entwicklung neuer zirkulärer Lösungen und wie nicht‑zirkuläre Ansätze gezielt aus dem System herausgeführt werden können:
- Systemebene: Betrachtungen von Nachhaltigkeitsaspekten und Entwicklung robuster Zukunftspfade für die Kreislaufwirtschaft
- Vernetzungsebene: Untersuchung einzelner Wertschöpfungsketten und betrieblicher Netzwerke in der Circular Economy
- Unternehmensebene: Analyse von Technologien und Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft
Für unsere Erforschung der Kreislaufwirtschaft setzen wir vielfältige Methoden ein, darunter die Entwicklung und Modellierung von Zukunftsszenarien, die Evaluierung von Politikinstrumenten, Patent- und Trendanalyse, Methoden der Industrial Ecology sowie Befragungen und Workshops.
Haben Sie Fragen rund um das Thema Kreislaufwirtschaft, brauchen Sie in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation Beratung und Unterstützung oder möchten Sie wissenschaftlich mit uns zusammenarbeiten? Dann kontaktieren Sie uns gern!