Projekt

Gesunde und nachhaltige Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Vielfalt: Wege im Wandel hin zu widerstandsfähigen europäischen Agrar- und Ernährungssystemen in Zeiten globaler Krisen

Explorative auf Übergangspfaden aufbauende Szenarien mit Deep-Dives zu natürlichen Ressourcen – Land und Wasser

Die 6. SCAR-Foresight-Studie aktualisiert die Transformationspfade der 5. SCAR-Foresight-Studie, indem sie deren Themen erneut aufgreift und mögliche Zukunftsszenarien erarbeitet. Die Themen der Transformationspfade stehen im Zusammenhang mit einem Deep-Dive zu den natürlichen Ressourcen Land und Wasser. Die Transformationspfade lauten: 

  1. Gesunde, nachhaltige Ernährung für alle 
  2. Auf dem Weg zu einer »kreislauforientierten« Lebensmittelversorgung 
  3. Auf dem Weg zu mehr Vielfalt 

Die »Schwerpunktbereiche« müssen vor dem Hintergrund vielschichtiger und andauernder Krisen sowie neuer wegweisender Faktoren wie Hightech-Innovationen, aktueller geopolitischer Entwicklungen und europäischer politischer Leitlinien weiterverfolgt werden.

Das 6. SCAR-Foresight-Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, einen sicheren und gerechten Übergang (dies ist die Vision) hin zu einem nachhaltigeren, wettbewerbsfähigeren und widerstandsfähigeren Agrar- und Ernährungssektor zu unterstützen – einschließlich Fischerei, Forstwirtschaft und Bioökonomie. 

Die Ergebnisse der 6. SCAR-Foresight-Aktivität werden somit als Grundlage für die Festlegung neuer F&I-Agenden dienen und neue Themen auf den Tisch bringen, darunter neue Forschungs- und Innovationsansätze sowie relevante Instrumente. Die Ergebnisse basieren auf Horizon Scanning und neuen, offenen, explorativen Szenarien. Die im 5. SCAR-Foresight formulierte Gesamtvision, hin zu einem »sicheren und gerechten« Handlungsraum zu gelangen, dient weiterhin als Leitlinie.

Laufzeit

03/2025-08/2026

Auftraggeber

  • Europäische Kommission

Partner

  • Kacper Nosarzewski, Katarzyna Figiel, 4CF, Polen
  • Totti Könnölä, IFI, Spanien
  • Arianna Ferrari, AIT, Österreich

Expert:innen

  • Johanna Kohl, LUKE, Finnland
  • Albert Norström, Stockholm Resilience Centre (SRC), Stockholm University, Schweden