Projekt

KlimaKoop.Komm

Ein Forschungs- und Praxisprojekt von Fraunhofer ISI, Kommunal Agentur NRW GmbH und InWIS – Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH

Kooperative Handlungsstränge von Kommunen und Wohnungswirtschaft für blau-grüne Infrastrukturen zur Anpassung an den Klimawandel 

 

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute intensiver spürbar als noch vor wenigen Jahren erwartet. Es besteht akuter Handlungsbedarf, insbesondere in Verdichtungsräumen. Dabei sind sehr unterschiedliche regionale Betroffenheiten erkennbar, aber auch lokale Unterschiede. In versiegelten und verdichteten Siedlungsstrukturen wirken sich Starkregenereignisse oder Hitzewellen besonders stark aus (»urban heat island effect«).

Das Ziel des Projektes KlimaKoop.Komm ist es, Kooperationspotenziale zwischen Kommunen und Wohnungswirtschaft für die Anpassung von Quartieren an den Klimawandel zu heben. Zu diesem Zweck wurde eine Vernetzung zwischen bestehenden kommunalen Netzwerken und Beratungsformaten in Nordrhein-Westfalen und der Wohnungswirtschaft aufgebaut. 

KlimaKoop.Komm-Informationsboard: Tipps und Tools für die Klimawandelanpassung

Während der Projektlaufzeit haben die Netzwerkbeteiligten relevante Informationen zum Thema Klimaanpassungsmaßnahmen zusammengetragen, insbesondere hinsichtlich der Umsetzung und Kooperationen zwischen Unternehmen der Wohnungswirtschaft und Kommunen in Nordrhein-Westfalen. In dieser Übersicht sind Hinweise zu Projekten, Vorhaben, Ansprechpartnern, Fördermitteln und ähnlichem gesammelt. Bei Fragen steht Ihnen das Projektteam gern zur Verfügung.

 

Fachliche Informationen

Starkregen und Überflutungsschutz

 

Fachliche Informationen

Trockenheit

 

Fachliche Informationen

Hitze

 

Praktische Umsetzung

Fördermittel und Finanzierungstipps

 

Übergreifende Informationen

Sonstiges

 

Forschungsprojekt und Praxis

Das Netzwerk KlimaKoop.Komm

Starkregen und Überflutungsschutz

Fachliche Informationen

Starkregenereignisse nehmen aufgrund des Klimawandels zu, was das Risiko von Überflutungen in Kommunen erheblich erhöht und somit den Bedarf an effektivem Überflutungsschutz verstärkt.
© Alexey Kiselev via Getty Images

Starkregenereignisse nehmen aufgrund des Klimawandels zu, was das Risiko von Überflutungen in Kommunen erheblich erhöht und somit den Bedarf an effektivem Überflutungsschutz verstärkt. Ein unzureichender Schutz kann zu erheblichen Schäden an Infrastruktur und Wohngebäuden führen. Durch präventive Maßnahmen im Überflutungsschutz können Kommunen und Wohnungswirtschaft langfristig Kosten sparen, die Umwelt schützen und die Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen erhöhen.

 

Tools, Ressourcen und Arbeitshilfen

Wassersensibel planen – Ergebnisse aus netWORKS 4, Blaue und grüne Infrastrukturen

Orientierungshilfe für Kommunen (ISOE – Institut für sozial- ökologische Forschung)

Wege zum abflussfreien Stadtquartier

Orientierungshilfe für Beteiligte in abwasserwirtschaftlichen und städtebaulichen Planungsabläufen: Potenziale, Wirkungen und Rechtsrahmen des ortsnahen Schmutz- und Regenwassermanagements (Ressortforschungsplan des BMUKN im Auftrag des Umweltbundesamtes)

Stärkung der Integration von Klimaanpassung an Hitze und Starkregen in die kommunale Planung

Policy Brief als Handlungsempfehlung für Bund, Länder und Kommunen, politische Entscheidungsträger:innen (adelphi research gemeinnützige GmbH)

Zielorientierte Planung von Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung

KURAS_Leitfaden für Kommunen und Wohnungsbauwirtschaft (KURAS-Projekt/Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH)

Anlagen zur naturnahen Regenwasserbewirtschaftung

Praxishilfe für Planung, Bau und Betrieb von oberirdischen Anlagen der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung für Kommunen, Wohnungsbauwirtschaft, Stadtplanung (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen)

Klima-NRW.Plus-Karte

Interaktiv dargestellte Niederschlags- und Klimainformationen für den Überflutungsschutz (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen)

InflowGo

KI-Tool für die Analyse städtischer Abwassersysteme im Zusammenhang mit Starkregenereignissen und Darstellung von Schwachstellen (WaterZerv ApS)

H2OCH WASSER APP

Online-Tool für Gebäude- und Grundstückeigentümer:innen – Wie sicher ist Ihr Haus vor Starkregen und Hochwasser? (Ministerium Heimat, Kommunales, Bau, und Digitalisierung NRW)

Best-Practice-Beispiele

Überflutungsfläche in Dinslaken

⚑ Region: Dinslaken
★ Art: Bestand

Eine Überflutungsmulde in Dinslaken soll die Folgen von extremen Starkregenereignissen in Zukunft effektiv abmildern.

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Mehrwert-Wohnen in Essen

⚑ Region: Essen
★ Art: Neubau

Ein naturnahes Konzept koppelt das Regenwasser im Mehrgenerationenquartier von der Mischwasserkanalisation ab.

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Vom Ascheplatz zum Urban Green

⚑ Region: Bochum-​Riemke
★ Art: Bestand

Eine multifunktionale Sport-​ und Freizeitfläche mit innovativem Rigolensystem gegen Hitzewellen und Starkregen.

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SWITCH Project

★ Art: Neubau und Bestand

Umstellung von städtischer Wasserbewirtschaftung auf Nachhaltigkeit

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Klimaschutzkonzept der Stadt Pirmasens

⚑ Region: Pirmasens
★ Art: Bestand

Anpassung an den Klimawandel

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iWet Lünen


⚑ Region: Lünen
★ Art: Neubau

Regenwassermanagement im Siedlungsbau

Video
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Trockenheit

Fachliche Informationen

Die zunehmende Trockenheit durch den Klimawandel stellt die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Wasserversorgung und der Begrünung von Quartieren.
© Thomas Winz via Getty Images
Die zunehmende Trockenheit durch den Klimawandel stellt die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen.

Die zunehmende Trockenheit durch den Klimawandel stellt die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Wasserversorgung und der Begrünung von Quartieren. Durch den Einsatz wassersparender Technologien und die Förderung grüner Flächen können Wohnungsunternehmen Kosten senken, die Umwelt schützen und ihre Immobilien widerstandsfähiger gegen klimatische Veränderungen machen.

 

Tools, Ressourcen und Arbeitshilfen

Klimarelevante Belange in kommunalen Planungsprozessen

Leitfaden für Kommunen (Hess. Landesamt für Naturschutz, Umwelt u. Geologie)

Planetary Health Modell

Modell zur Reduktion von Hitzestress auf Quartiersebene (Zentrum für Umweltforschung)

Sofortprogramm Klimaanpassung

Für Klimawandel und Extremwetter vorsorgen (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

Klimafolgenanpassung in NRW

Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW (LANUV NRW)

Plan °C Hitzeaktionsplan - ein kommunales Leuchtturmvorhaben

Projekt zur Hitzevorsorge für Kommunen (Landeshauptstadt Düsseldorf)

Besondere Stärke von Hitzewellen in armen Stadtvierteln

Bericht zu abwasserwirtschaftlichen und städtebaulichen Planungsabläufen (Klimareporter:innen)

Schnell wachsende Laubbäume

Auf großen Gartenflächen können Bäume, die schnell wachsen, Schatten spenden (Svenja Stein, Schöner Wohnen)

Best-Practice-Beispiele

Projekt Hitze Sicher/Worms

⚑ Region: Worms
★ Art: Bestand

Etablierung eines Hitzeaktionsplans für lokale Anpassungsstrategien, welche die Klimaresilienz der Stadt erhöht

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Klimaanpassungskonzept Kaiserslautern

⚑ Region: Kaiserslautern
★ Art: Bestand

Weiterentwicklung des Siedlungskörpers, sodass die negativen Folgen des Klimawandels wie Hitze, Trockenheit, Starkregen und Sturm durch Vorsorgemaßnahmen minimiert sowie die Wohl-, Arbeits- und Lebensqualität erhalten und verbessert wird

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Hitzeschutz in Neukölln

⚑ Region: Berlin
★ Art: Bestand

Hilfsangebote auf Bezirksebene: Hitzetelefon und kühle Räume

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Hitze

Fachliche Informationen

Die Häufigkeit von Hitzewellen steigt durch den Klimawandel.
© ESB Professional/Shutterstock

Die Häufigkeit von Hitzewellen steigt durch den Klimawandel – und damit auch das Gesundheitsrisiko vor allem für geschwächte und ältere Personen. Deswegen müssen in Städten und Gemeinden geeignete Maßnahmen zum Schutz vor extremer Hitze ergriffen werden. Auch die Wohnungswirtschaft ist gefragt, im Kampf gegen die Hitzebelastung die Widerstandsfähigkeit der Bewohner:innen gegenüber extremen Wetterlagen zu stärken.

 

Tools, Ressourcen und Arbeitshilfen

Hitze, Hitzewellen und thermische Belastung

Zentrale Leitfäden und Handlungshilfen zur Erarbeitung kommunaler Hitzeaktionspläne (Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz)

Besondere Stärke von Hitzewellen in armen Stadtvierteln

Eine neue Studie zeigt: Von Hitzewellen besonders betroffen sind Städte und dort wiederum arme Stadtteile (Klimareporter:innen)

TreeCop - ein Monitoringsystem für Bäume

Smarte Wasserversorgung für die Essener Stadtbäume (Stadt Essen)

Best-Practice-Beispiele

Stadtgrün wertschätzen

⚑ Region: Leipzig
★ Art: Bestand

Aufzeigen und Kommunizieren des Werts von Stadtgrün im Sinne des Stadtklimas, der Biodiversität sowie seiner sozio-ökonomischen Bedeutung – Biodiversität trotz Trockenheit und Hitze stärken

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Hitzeschutz und Hitzevorsorge bei Gebäuden und im Stadtumbau: Karte mit Projekten des BBSR

⚑ Region: bundesweit
★ Art: Neubau und Bestand

Projektdatenbank mit Fachbeiträgen zu Hitzeschutz und Hitzevorsorge bei Gebäuden und im Stadtumbau

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Fördermittel und Finanzierungstipps

Praktische Umsetzung

Es gibt verschiedene Fördermittel und Finanzierungstipps für die Klimawandelanpassung in Kommunen.
© Thomas Barwick via Getty Images

Bundesweite Fördermöglichkeiten

 

 

Fördermöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen

 

 

Fördermöglichkeiten speziell für Kommunen in NRW

 

 

Andere Fördermöglichkeiten

 

Sonstiges

Übergreifende Informationen

Fach- und Hintergrundinformationen zu allgemeinen und übergreifenden Themen rund um die Klimawandelanpassung in Städten und Gemeinden
© Aflo Images via Getty Images

Hier finden Sie verschiedene Fach- und Hintergrundinformationen zu allgemeinen und übergreifenden Themen rund um die Klimawandelanpassung in Städten und Gemeinden.

 

Maßnahmenkataloge, Hilfestellungen, Leitfäden

Essentials zur Klimaanpassung

20 Empfehlungen zur Klimaanpassungspolitik für Stadtlandschaften (Bund deutscher Landschaftsarchitekten)

15 Maßnahmen der grünen und blauen Infrastruktur zur Klimaanpassung in einer Siedlung

Maßnahmenkatalog für Kommunen (Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Das Klimawohl-Prinzip

Leitfaden mit Checklisten für Kommunen und die Wohnungsbauwirtschaft (Stadt Hannover, Gundlach, sustainify Institut)

Stadtgrün wirkt!

Publikation für Kommunen und die Wohnungswirtschaft (BBSR)

Leitfaden wassersensible Stadtentwicklung

Leitfaden für Kommunen und Wohnungswirtschaft (KWH Kompentenzzentrum Wasser Hessen)

Klimaatlas Nordrhein-Westfalen

Orientierungshilfe (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen)

Informationen zum Klima und seiner Entwicklung

Klima-NRW-Pluskarte (LANUV NRW)

Fallstudien zu Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel

Maßnahmenkatalog für Städte und Regionen (Europ. Fond für Regionale Entwicklung und INTERREB IVC-Programm)

Zukunftsgerechte Neubaugebiete

Leitfaden für Kommunen (Energie- und Umweltzentrum Allgäu)

Ziele und Politikinstrumente für klimaresiliente Schwammstädte

Publikation für Kommunen (UBA)

Klimaschutz in Kommunen - gewusst wie!

Digitaler Praxisleitfaden als Arbeitshilfe (Deutsches Institut für Urbanistik GmbH)

Klimalotse

Leitfaden zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für Kommunen (UBA)

Aufbau und Erhalt blau-grün-grauer Infrastrukturen

Leitfaden für Kommunen (Deutsches Institut für Urbanistik GmbH)

Tatenbank

Maßnahmenkatalog für private Akteur:innen (UBA)

Infokarten für die Planung blau-grün-grauer Infrastrukturen

(netWORKS4, Deutsches Institut für Urbanistik)

Studie »Umwelt im Quartier«

Publikation für Wohnungsbaugesellschaften und Städte (UBA)

 

Hintergrundinformationen

Klimaschutz und Klimaanpassung: Pflichtaufgabe für Kommunen

Positionspapier für Kommunen (WWF)

Höhe und Entwicklung von Wohnungsmieten

Orientierungshilfe (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR))

Kommunen nehmen schlechtere Finanzlage und höhere Investitionslücken wahr

Jährliche Kommunalumfrage (KfW)

Die Stadt der Zukunft braucht grün-blau

Projektdatenbank Deutschland für Kommunen und Wohnungswirtschaft (BBSR)

Grün im Umfeld selbst mitgestalten

Biodiversität an der Hochschule Darmstadt für Bedienstete und Studierende (Hochschule Darmstadt)

Potenziale für den Natürlichen Klimaschutz in Kommunen

Teil 1: Urbane Naturoasen (Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz)

Dem Wohnraummangel ökologisch begegnen

Gemeinsame Pressemitteilung 20.02.2023 vom UBA, BMUV und BMWSB (UBA)

Was uns die Folgen des Klimawandels kosten

Zusammenfassung und Merkblätter (IÖW)

Bündnis bezahlbarer Wohnraum

Maßnahmenpaket für eine Bau-, Investions- und Innovationsoffensive (BMWSB)

So ist Deutschland auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet

Interaktive Website  (Quarks / WDR)

Handbuch zur guten Praxis der Anpassung an den Klimawandel

Publikation, erschienen im Januar 2014 (UBA)

CORRECTIV.Klima

Recherchen zur Klimakrise (CORRECTIV - Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH)

Mit dem »Schwammstadt-Prinzip« zu lebenswerten und klimaangepassten Siedlungen

Neue Checkliste zur Hilfestellung bei der Planung (VSA Verband Schweizer Abwasser- u. Gewässerschutzfachleute)

Info- und Austauschveranstaltung zum Natürlichen Klimaschutz

für Klimaschutz- u. Klimaanpassungsmanager:innen (Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz)

 

Weitere Netzwerke, Projekte und Institutionen mit angrenzenden Themenstellungen

 

Klimaanpassung allgemein

Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW

Bindeglied zwischen Unternehmen und weiteren Akteur:innen für NRW, lokale und regionale Ebene (Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW)

Zentrum Klimaanpassung

Beratung in allen Phasen der Anpassung deutschlandweit (ZentrumKlimaAnpassung)

Stabsstelle Klimafolgenanpassung / RISA

Beratung bei allen Fragen zur Anpassung an den Klimawandel in der Stadt Hamburg (hamburg.de GmbH)

Projekt »Evolving Regions«

Integrierte und innovative Lösungen für die Klimaanpassung in NRW und NL

Kommunen vernetzen

Drei kommunale Netzwerke zur Klimaanpassung erproben Peer-Learning-Formate (UBA)

Projekt »KLAS KLimaAnpassungsStrategie Extreme Regenereignisse«

Stadt Bremen (Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft)

Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW

(Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen)

PRIO1 Das Klima-Netzwerk

Verknüpft die Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und junges Engagement (Klimastiftung für Bürger, Sinsheim)

Leben im Klimawandel gestalten

Unterstützung von Kommunen, Unternehmen und Organisation bei der Anpassung an den Klimawandel (GreenAdapt, Berlin)

 

Spezifische Themen der Klimaanpassung

Projekt »HeatResilientCity II«

Hitzeanpassung urbaner Gebäude- u. Siedlungsstrukturen (Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.)

Das Quartier - Teil 2

Analyse des Zusammenspiels und Aufzeigen von Schwachstellen (Deutsche Energie-Agentur GmbH)

Drei-Punkte-Plan für Klimaanpassung in Kommunen

Neue Strategien gegen Hitze, Dürre und Hochwasser für Städte, Landkreise und Gemeinden (Deutscher Städte- und Gemeindebund)

Mehr Grün und Blau für lebenswerte Städte

Lösungen durch blau-grüne Infrastruktur im Siedlungsraum (eawag)

Klimaschutz und Klimaanpassung: Pflichtaufgabe für Kommunen

Positionspapier verschiedener Verbände (WWF)

Professur für Vegetationstechnik im Landschaftsbau, Hochschule Geisenheim

Prof. Dipl-Ing. Daniel Westerholt

Projekt »BREsilient - Klimaresiliente Zukunftsstadt Bremen«

Auf dem Weg zur klimaresilienten Zukunftsstadt (Freie Hansestadt Bremen)

 

Netzwerke zu verwandten Themen

Initiative »Stadtretter«

Rund um das Thema »Innenstadt«: Wissen teilen, Lösungen erarbeiten, Expertise bereitstellen (Die Stadtretter GmbH, Hanau)

Wie Städte gesünder werden können

Pressemitteilung mit Empfehlungen für die Praxis (Deutsches Institut für Urbanistik)

Die Straße gehört uns allen

Unsere erste temporäre Spiel- und Nachbarschaftsstraße (Zukunft Mobilität)

Bundeswettbewerb »Klimaaktive Kommune 2023«

(BMUKN)

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

Umfangreiches Energie- und Ressourcenmanagement für Bundesliegenschaften und Immobilien (BImA)

KlimaKoop.Komm: Netzwerk und Projekt

Das Projekt KlimaKoop.Komm zielt darauf ab, Kooperationspotenziale zwischen Kommunen und der Wohnungswirtschaft zur Anpassung von Quartieren an den Klimawandel zu identifizieren und ein dauerhaftes Austauschformat zu schaffen.
© Mikolette via Getty Images

Das Projekt KlimaKoop.Komm zielt darauf ab, Kooperationspotenziale zwischen Kommunen und der Wohnungswirtschaft zur Anpassung von Quartieren an den Klimawandel zu identifizieren und ein dauerhaftes Austauschformat zu schaffen.

 

Netzwerkleitung und -koordination

  • Dr.-Ing. Susanne Bieker, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
  • Claudia Hohmann, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
  • Rabea Bieckmann, InWIS
  • Torsten Bölting, InWIS
  • Stephan Baur, Kommunalagentur NRW
  • Florian Hanrath, Kommunalagentur NRW
  • Stefan Vöcklinghaus, Kommunalagentur NRW

Mehr Infos zum Projekt KlimaKoop.Komm

Städte haben ihr eigenes, kleinräumig sehr spezielles Klima, abhängig u. a. von Topographie, Bebauungsstruktur, Bausubstanz, Oberflächenbeschaffenheit und Grünflächenanteil. Daher können sehr unterschiedliche lokalklimatische Verhältnisse innerhalb eines Stadtgebiets entstehen.

Im Umgang mit Hitzebelastungen, aber auch Trockenperioden, sind die Schaffung und der Erhalt von Frei- und Grünflächen, die Stadt-, Dach- und Fassadenbegrünung, der Erhalt und die Neuanlage von Frischluftschneisen, die Nutzung blauer Infrastruktur und die Erhöhung des Albedo-Effekts zentrale Ansatzpunkte für mögliche Anpassungsmaßnahmen.

Da sich konventionelle technische Entwässerungssysteme nur eingeschränkt an zunehmende Starkregenereignisse anpassen lassen, kommt dem dezentralen Umgang mit Niederschlagswasser eine große Bedeutung zu, insbesondere der Versickerung und der (temporären) Speicherung (multifunktionale Flächennutzungen) und dem Einsatz von Dachbegrünungen.

Mit dem Ziel der Verknüpfung von Kommunen und Wohnungswirtschaft wurde eine Vernetzung zwischen bestehenden kommunalen Netzwerken und Beratungsformaten in Nordrhein-Westfalen und der Wohnungswirtschaft aufgebaut. Ziel dieses Netzwerkes (Netzwerk KlimaKoop.Komm) ist, in einem moderierten Prozess Erfahrungen systematisch aufzubereiten, Synergien und Hemmnisse der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungswirtschaft zu diskutieren und konkrete Kooperationsansätze zu erarbeiten.

Dazu sollen drei bis fünf Beispielquartiere ausgewählt werden, die möglichst unterschiedliche Quartierstypen repräsentieren (u. a. städtebauliche, topographische, funktionale und sozioökonomische Charakteristika sowie Typen bestandshaltender Wohnungsunternehmen: kommunal, genossenschaft­lich, privat). An diesen werden die genannten Themen gemeinsam mit bestandshaltenden Wohnungsunternehmen und Kommunalverwaltungen im Detail beleuchtet und Lösungsansätze entwickelt, die im Rahmen von Workshops mit dem Netzwerk diskutiert und weiterentwickelt werden.

Ergebnis des Vorhabens ist ein dauerhaftes Austauschformat zwischen Kommunen und Wohnungswirtschaft zu Klimaanpassungsmaßnahmen, Fördermöglichkeiten und Best Practices.

Bevorstehende Termine des Netzwerktreffens

  • am Donnerstag, 20.11.25, online (Abschlussveranstaltung)
  • u. a. Investorenleitfaden zur Projektentwicklung.

Eingeladen sind alle Mitglieder des Netzwerkes Klima.Koop. Hier können Sie sich kostenlos anmelden.

Bisherige Veranstaltungen des KlimaKoop-Netzwerks

Eine Übersicht aller bisheriger Veranstaltungen des KlimaKoop-Netzwerks können Sie hier herunterladen.

Laufzeit

01.01.2023 bis 31.12.2025

Strategische Partner

Fördermittelgeber

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit:  www.bmuv.de/themen/klimaschutz-anpassung/klimaanpassung

  • Förderkennzeichen 67DAS237A-C
  • Förderprogramm Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimwawandels
  • Förderschwerpunkt 3 »Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen«
     
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