Presseinformationen 2024

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  • Der Umstieg auf grünen Wasserstoff kann Verluste durch sinkende Öl- und Gas-Exporte für abhängige Volkswirtschaften abmildern.
    © Shutterstock / pingebat, Fraunhofer ISI

    Viele Volkswirtschaften sind abhängig von Öl- und Gasexporten. Doch der Kampf gegen die Klimaerwärmung lässt die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen weltweit sinken und unterstreicht die Notwendigkeit für wirtschaftliche Diversifizierung. In einer neuen Studie für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Fraunhofer ISI untersucht, welche wirtschaftlichen Konsequenzen der Rückgang am Markt für betroffene Länder haben kann. Am Beispiel von Saudi-Arabien, Kasachstan und Nigeria haben die Forschenden analysiert, ob und in welchem Ausmaß der Export fossiler Energieträger in Zukunft durch den Export von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten ersetzt werden könnte.

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  • © Fraunhofer ISE

    Für den Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland spielt auch eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur eine wichtige Rolle – gerade in Großstädten mit vielen Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden bleibt das Laden über Nacht aber für viele eine Herausforderung. Eine neue Studie der Fraunhofer-Institute ISI und ISE im Auftrag von Transport & Environment (T&E) untersucht, welche Bedarfe und Potenziale Mehrfamilien- und Nichtwohngebäude für die Ladeinfrastruktur bieten – gerade auch mit Blick auf die Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG). Zwischen dem geplanten Ausbau und dem Bedarf an Ladepunkten droht demnach bis 2030 eine relevante Lücke.

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  • © Shutterstock/FunF.Studio, VikaSuh, Macrovector

    Eine im Rahmen des Forschungsprojekts HyPat durchgeführte Metastudie des Fraunhofer ISI hat existierende Studien zu Erzeugung, Produktion und Handel von Wasserstoff ausgewertet. Aus den in einem Impulspapier festgehaltenen Erkenntnissen wurden Handlungsempfehlungen für eine deutsche Wasserstoff-Importstrategie abgeleitet, die klar zwischen dem Import reinen Wasserstoffs und von Wasserstoffderivaten unterscheidet.

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  • Seit seiner Entdeckung im Jahr 2004 haben Graphen und verwandte Materialien enorme Erwartungen mit Blick auf technologische Anwendungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Potenziale geweckt. In diesem Kontext gibt eine neue, peer-reviewte Publikation von Wissenschaftlern des Fraunhofer ISI in der Zeitschrift »2D Materials« Einblicke in die künftige Entwicklung des Graphen-Marktes, spezifische Marktsegmente und -akteure sowie mögliche Anwendungsfelder. Die Aussagen hierzu basieren auf kommerziellen Marktberichten und werden von bibliometrischen und Patentanalysen ergänzt. Die Meta-Marktanalyse legt ihren Fokus dabei auf die drei Anwendungsbereiche Verbundwerkstoffe, Batterien und Elektronik. Diese könnten die Gesamtentwicklung des Graphen-Marktes maßgeblich in Richtung Massenproduktion vorantreiben.

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  • Ob und wie stark Jugendliche von sogenanntem Influencer-Marketing in sozialen Netzwerken beeinflusst werden, hängt von bestimmten Faktoren ab. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat im Forschungsprojekt FAIR gemeinsam mit Hochschule Darmstadt und Universität Mannheim untersucht, unter welchen Bedingungen sich Jugendliche aufgrund von Influencer-Werbung zum Kauf von Produkten animieren lassen. Kinder und Jugendliche sind demnach einem stetigen Risiko von kritischem Konsum ausgesetzt, welches politische Schutzmaßnahmen dringend nötig macht.

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  • Weltweit entwickeln Länder politische Strategien für Batterietechnologien oder passen diese an globale Entwicklungen an. In diesem Kontext analysiert eine neue Studie des Fraunhofer ISI, die im Auftrag des BMBF erstellt wurde, die verschiedenen Batteriepolitiken und -ziele mit Fokus auf drei Bereiche der Batterietechnologieforschung: Lithium-Ionen-, Feststoff- und alternative Batterien. Der Bericht beleuchtet die folgenden Länder: Japan, Südkorea, China, die USA, Europa sowie hierunter Deutschland.

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  • Im vom Fraunhofer ISI geleiteten Projekt »DekarbInd« wurde gemeinsam mit dem Wuppertal Institut nicht nur ein ganzheitliches Bewertungsschema für Technologien zur klimaneutralen Umstellung industrieller Produktionsprozesse entwickelt, sondern auch Eckpunkte für eine Dekarbonisierung der Stahl- und Zementindustrie ausgearbeitet. Die Erkenntnisse hierzu flossen in mehrere Roadmaps ein, die über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg entstanden. Basis hierfür waren mehrere Stakeholder-Workshops, die Vertreter:innen aus Industrie, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zusammenbrachten.

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