Presseinformationen 2022

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  • Das Fraunhofer ISI hat eine Roadmap für Feststoffbatterien entwickelt, die ein weites Spektrum von der Material-, Komponenten- und Zell- bis hin zur Anwendungsebene betrachtet. Darin werden bestehende sowie neueste Forschungserkenntnisse kritisch bewertet und die Entwicklungspotenziale von Feststoffbatterien mit denen etablierter Lithium-Ionen-Batterien für den Zeitraum der kommenden 10 Jahre verglichen. Die Roadmap zeigt: Feststoffbatterien haben viel Potenzial, müssen ihre Kommerzialisierbarkeit aber in den kommenden fünf Jahren unter Beweis stellen.

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  • Im direkten Vergleich mit vollelektrischen Batteriefahrzeugen schneiden Plug-in-Hybridfahrzeuge hinsichtlich ihres absoluten Beitrags zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen deutlich schlechter ab. Auch das Verhältnis zwischen steuerlichen Fördersummen einerseits und vermiedenen Emissionen andererseits fällt für Hybridfahrzeuge ungünstig aus. Um das Verhältnis zwischen staatlicher Förderung und CO2-Einsparung für Plug-in-Hybride dem von Batteriefahrzeugen anzugleichen, müsste die Innovationsprämie für Plug-in-Hybridfahrzeuge um mindestens 2.500 Euro verringert werden.

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  • Mögliche Maßnahmen zur Senkung der Ölimporte aus Russland und Auswirkungen eines Treibstoff-Rabatts

    von Clemens Brauer, Dr. Claus Doll, Dr. Jonathan Köhler, Dr. Michael Krail, Dr. Niklas Sieber, Dr. Luisa Sievers / 25. März 2022

    Das Fraunhofer ISI forscht interdisziplinär an der Zukunft von Energiesystemen, Rohstoffversorgung und Mobilität. Hierbei nimmt die Beratung von Politik und Unternehmen im Spannungsfeld dieser zukünftig extrem herausfordernden Themenfelder und deren Verknüpfung seit jeher eine zentrale Rolle in der Arbeit des Instituts auf nationaler und internationaler Ebene ein. Durch die Verwerfungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten nach der russischen Invasion in der Ukraine wird die Dringlichkeit zukunftsfester Konzepte für die Energieversorgung der Mobilität deutlich sichtbar. Vor diesem Hintergrund bedarf der Beschluss der Ampelkoalition vom 24. März zur Entlastung der Bürger:innen von weiter steigenden Energie- und Spritkosten der Einordnung aus Sicht der Wissenschaft. Auf der Grundlage bestehender Forschungsarbeiten und aktueller Recherchen beleuchtet das Fraunhofer ISI einen möglichen kurzfristigen Beitrag der Verkehrspolitik zur Reduktion von Ölimporten und bezieht Stellung zu den Vorschlägen zur Entlastung von Autofahrer:innen bei anhaltend hohen Kraftstoffpreisen.

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  • Das Fraunhofer ISI hat im Projekt HyPat zusammen mit Forschungspartnern ein neues Impulspapier veröffentlicht, das sich unter anderem mit neuen Ansätzen der Bewertung von Partnerländern beim Wasserstoffimport, der Entwicklung von Importkosten und den Potenzialen für eine Wasserstoffherstellung in der EU befasst. Zudem geht das Papier auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine durch die Erzeugung und den Transport von Wasserstoff ein.

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  • © Stiftung Arbeit und Umwelt der Industrie­gewerkschaft IGBCE

    Im Branchenausblick 2030+ Automotive haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe und des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig einen Blick auf die deutsche und insbesondere die ostdeutsche Automobilindustrie geworfen.

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  • Im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe die Entwicklung von autobasierten geteilten Mobilitätsdiensten untersucht. In zehn Szenarien haben die Forschenden erstmals deutschlandweit nach Regionstypen modelliert, wie sich Carsharing und Ridepooling bis 2030 abhängig von politischen Maßnahmen wie etwa CO2-Preis, Kraftstoffsteuern, City-Mauten und Parkgebühren sowie von der Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) entwickeln könnten.

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  • Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) das Voranschreiten der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für die weitere Gestaltung abgeleitet. Im Fokus standen etwa der Umsetzungsstand von Gesetzesinitiativen, Datenschutz- und Cybersicherheitsaspekte sowie die Identifizierung von Innovationspotenzialen – unter anderem durch Vergleiche mit Dänemark, Estland, Spanien und Österreich, die bei der Digitalisierung ihrer Gesundheitssysteme allesamt besser abschneiden als Deutschland.

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  • Eine neue Untersuchung des Fraunhofer ISI widmet sich der Frage, wie stark Ökostrom-Verträge unter Nutzer:innen von Elektrofahrzeugen in Deutschland verbreitet sind. Dabei wurde sowohl der Anteil an Ökostromverträgen für das Laden Zuhause, auf der Arbeit und an öffentlichen Ladestationen sowie der ökologische Anspruch der Verträge näher beleuchtet. Darüber hinaus wurden die Werte für Deutschland in Bezug zum EU-Durchschnitt gesetzt.

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  • Das Fraunhofer ISI schafft im Rahmen des Projekts »H2 D - Eine Wasserstoffwirtschaft für Deutschland« die Basis für die sukzessive Entwicklung einer technologiezentrierten Wasserstoff-Roadmap für Deutschland und präsentiert erste Ergebnisse. Der Fokus liegt auf der Elektrolyse als zentrale Technologie zur Synthese von grünem Wasserstoff. Dabei werden etwa die Strategien von Bund- und Ländern, die zentralen Akteure der Wasserstoff-Forschung und -Förderung oder sowie Kennzahlen zur Entwicklung des Wasserstoffmarktes näher betrachtet. Eine regelmäßig aktualisierte Webseite trägt alle zentralen Erkenntnisse zusammen.

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  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) verleiht zum ersten Mal den bedeutenden Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU). Um das Preisgeld von insgesamt 175.000 Euro haben sich 150 Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen beworben. Grundlage der Jury-Entscheidung war die wissenschaftliche Bewertung der Bewerbungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.

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  • Ohne die Umstellung der Industrie auf eine CO2-neutrale Produktion sind die klimapolitischen Ziele nicht zu erreichen. Das Fraunhofer ISI hat Szenarien berechnet, um mögliche Transformationspfade für eine klimaneutrale Industrie aufzuzeigen. Die Ergebnisse zeigen, welche Schlüsselstrategien über sehr unterschiedliche Transformationspfade hinweg robust und umsetzbar sind.

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