Leiterin des Fraunhofer ISI in Jury des baden-württembergischen Landesforschungspreises berufen

29.3.2018

Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl wurde von Teresia Bauer, baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, für eine zweite vierjährige Amtszeit von 2018 bis 2022 in den Auswahlausschuss des Landesforschungspreises Baden-Württemberg berufen. Die Aufgabe des Ausschusses besteht in der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger für den Landesforschungspreis sowie den Preis für mutige Wissenschaft, die exzellente Forschung an baden-württembergischen Wissenschaftseinrichtungen würdigen. Beide Preise werden am 10. Dezember 2018 in Stuttgart verliehen.

Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium verleiht seit 1989 den Landesforschungspreis, mit dem es exzellente Beiträge aus den Bereichen der Grundlagen- und Angewandten Forschung auszeichnet. Neben dem mit 100.000 Euro dotierten Preis vergibt das Ministerium auch einen Preis für mutige Wissenschaft, der exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg mit einem Preisgeld von 30.000 Euro dafür würdigt, neue und ungewöhnliche Wege bei der Forschung beschritten zu haben.

Über die Nominierungen für beide Preise entscheidet eine international besetzte Jury, der insgesamt 17 renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und des Medienbereichs angehören. Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung ISI und Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement am Karlsruher Institut für Technologie KIT, wird Mitglied dieser 17-köpfigen Jury sein.

Zur ihrer erneuten Berufung äußert sich die Institutsleiterin des Fraunhofer ISI mit den folgenden Worten: »Wir verfügen in Baden-Württemberg über viele kluge Köpfe, die das Bundesland zu einem Hotspot innovativer und exzellenter Forschung machen. Mit dem Landesforschungspreis und dem Preis für mutige Wissenschaft werden einige dieser außergewöhnlichen Forscherinnen und Forscher des Landes ausgezeichnet. Ich freue mich, als Jurymitglied die prämierten Beiträge mit auszuwählen und in meiner zweiten Amtszeit von 2018 bis 2022 an der Vergabe der Preise mitwirken zu können. Diese senden auch ein Signal an künftige Forscherinnen und Forscher, dass gute Forschung sichtbar ist und auch gewürdigt wird.«

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der fundierten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.