Projekt

Innovationen in der lokalen Krisenbewältigung

Der moderierende Effekt von Verwaltungshandeln auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Corona Pandemie

Das InnoLoK-Projekt ist ein Forschungsverbundprojekt zwischen der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, dem Fraunhofer ISI in Karlsruhe und der Hochschule Kehl.

Das Projekt verfolgt das Ziel, eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme zum lokalen Verwaltungshandeln in Deutschland während der COVID-19-Pandemie vorzunehmen. Insbesondere untersucht es die empirische Varianz des Krisenmanagements der öffentlichen Verwaltung und analysiert seine gesellschaftliche Wirkung.

Die folgenden zentralen Erkenntnisse werden im Rahmen des Projekts erarbeitet:

Betroffenheitsstudie: Die Betroffenheitsstudie zeigt auf, wie bestimmte Bevölkerungsgruppen von der Corona-Pandemie beeinflusst wurden.

Wirkungsstudie: Die Wirkungsstudie untersucht, in welchen Regionen und für welche Bevölkerungsgruppen Verwaltungshandeln negative gesellschaftliche Effekte verstärkte und wo innovatives Verwaltungshandeln diese auffangen und abmildern konnte.

Kartierungsstudie: Die Kartierungsstudie umfasst eine Bestandsaufnahme der Krisenbewältigung aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte.

Vertiefungsstudien: Detaillierte Vertiefungsstudien zeichnen die Innovationsprozesse ausgewählter Kommunen nach.

Transfer: Das Transferprojekt vermittelt das erlangte Wissen. Es unterstützt Verwaltungsakteure, gesellschaftliche Resilienz zukünftig zu befördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch gutes Krisenmanagement zu schützen.

Das Team des Fraunhofer ISI wird drei qualitative Vertiefungsstudien zu (1) digitalen Innovationen in Gesundheitsämtern, (2) digitalen Innovationen in der Krisenkommunikation sowie (3) zur Nutzung digitaler Innovationen zur Einbindung der Zivilgesellschaft ins Krisenmanagement durchführen.

Zusätzlich ist das ISI-Team – gemeinsam mit der Hochschule Kehl – für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zum Transfer der erzielten Ergebnisse zuständig.

Das Projekt verfolgt das Ziel, evidenzbasierte Erkenntnisse zum lokalen Verwaltungshandeln während der Corona-Pandemie sowie praxisrelevantes Wissen zur Steigerung von Effizienz und Resilienz in Krisensituationen zu generieren, mit Stakeholdern zu diskutieren und zu verbreiten.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unterstützt durch den Projektträger DLR

Förderkennzeichen: 01UP2228B

Laufzeit

2.2023-1.2026

Partner

Zeppelin-Universität Friedrichshafen (Koordinator)

Hochschule Kehl

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