Projekt

QUANTA – QUANTisch für AnfängerInnen. Entwicklung und Erprobung eines Methodensets zur Vermittlung von Quantentechnologien: Qubits, Superposition und Verschränkung erfahrbar machen.

Teilvorhaben: Zukunftsdialoge und Talent School

Als Teil der BMBF-Fördermaßnahme Quantum aktiv – intuitive Outreachkonzepte für die Quantentechnologien sollen im Projekt QUANTisch für AnfängerInnen einer breiten Zielgruppe der Nutzen, eine anwendungsorientierte Vorstellung und die Potenziale der Quantentechnologien in Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt werden. Unter der Koordination des Deutschen Museums werden, gemeinsam mit dem Competence Center Foresight des Fraunhofer ISI, dem PhotonLab des Max-Plank-Instituts für Quantenoptik sowie drei assoziierten Partnern, hierzu interaktive Ausstellungsformate entwickelt und erprobt.

Kern der Aufgaben des Fraunhofer ISI ist die Konzeption und Durchführung von Zukunftsdialogen zum Thema Quantentechnologie, in denen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Zukunftsbilder erarbeiten, um einen Bezug zwischen Technologie und Alltagserleben herzustellen, sowie Chancen und Herausforderungen von Quantetechnologie zu diskutieren und erlebbar zu machen. Darüberhinaus lädt das Fraunhofer ISI im Rahmer einer dreitägigen Fraunhofer Talent School MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-13 ein, sich intensiv mit den Anwendungsmöglichkeiten von Quantentechnologien auseinanderzusetzen und aktuelle und zukünftige Fragestellungen sozialwissenschaftlich zu bearbeiten.

Ziele und Vorgehen

Die Förderung des Wissens über und die Unterstützung einer spielerischen Auseinandersetzung mit Quantentechnologien wird in drei Teilzielen verfolgt:

1. mit einem partizipativen und interaktiven Ausstellungsformat eine niedrigschwellige Grundlage für die Aneignung von Wissen über Quantentechnologien in der Öffentlichkeit schaffen
2. mit spielebasierten Formaten der Wissensvermittlung die langfristige, gezielte Nachwuchsförderung und Berufsbildung unterstützen
3. durch partizipative Zukunftsdialoge Meinungsbildungsprozesse fördern.

Der thematische Zugang soll einerseits über Analogiebildung, andererseits über eine Veranschaulichung mit Modellen und Demonstratoren erfolgen.