Projekt

Wärmewende in Bestandsquartieren – Ko-produktive Verzahnung von städtebaulichen Sanierungsverfahren und Umsetzungsstrategien für die Kommunale Wärmeplanung

Die Wärmewende in Bestandsquartieren kommt nur schleppend voran. Trotz kommunaler Wärmeplanung (KWP) fehlt es oft an konkreten Umsetzungspfaden, abgestimmten Investitionsentscheidungen und gesellschaftlicher Akzeptanz. Daher sieht das Vorhaben KOSA-KWP in zwei Bestandsquartieren in Bremen und Freiburg vor, die Umsetzung der KWP durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen nach dem BauGB zu unterstützen und am Bedarf der relevanten Akteursgruppen orientierte Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Mittels einer engen Anbindung an zwei laufende Sanierungsverfahren erprobt das Vorhaben den Beitrag des spezifischen sanierungsrechtlichen Kontextes für die Umsetzung der Wärmeplanung. In ko-produktiven Prozessen mit kommunalen Akteuren, Gebäudeeigentümer:innen und Energieversorgern werden geeignete technische Werkzeuge, wirtschaftliche Anreize und Beteiligungsformate entwickelt. Mittels einer 'Wärmewende-kompatiblen' Weiterentwicklung des Sanierungsrechts wird auf eine quartiersbezogene Transformation der Wärmeversorgung abgezielt, die sowohl effizient als auch gesellschaftlich akzeptiert ist. Dabei werden rechtliche, technische und governance-bezogene Instrumente gemeinsam betrachtet.

Die Arbeitsschwerpunkte des Fraunhofer ISI liegen vorwiegend im Bereich technisch-ökonomischen Aspekte sowie auf Fragen der Governance lokaler Prozesse.

noch keine

Laufzeit

3.2026-2.2029

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE

Projektträger Jülich

Partner

  • Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Koordinator)
  • Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)
  • Freie Hansestadt Bremen
  • Stadt Freiburg im Breisgau