Die Bioökonomie leistet wesentliche Beiträge zum Erhalt der industriellen Führungsrolle der EU und zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Die Bioökonomie kann die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Gleichzeitig trägt sie zur Kreislaufwirtschaft bei und unterstützt nachhaltigere Produktionsweisen und Konsummuster.
Die Europäische Kommission hat mehrere Initiativen ins Leben gerufen, die dazu beitragen sollen, das volle Potenzial der Biotechnologie und der Bioökonomie auszuschöpfen, darunter die Möglichkeit, Mindestanforderungen an den biobasierten Anteil in bestimmten Produktkategorien und im öffentlichen Beschaffungswesen festzulegen, um die Nachfrage und die Marktakzeptanz von biobasierten Produkten zu fördern. Mit dem Ziel, die Arbeit der Kommission zur Förderung der Akzeptanz biobasierter und nicht aus fossilen Brennstoffen hergestellter Produkte zu begleiten und zu unterstützen, um die Produktion in der EU und die Leitmärkte zu fördern, hat die GD GROW eine Studie bei einem Team unter der Leitung des Fraunhofer ISI in Auftrag gegeben.
Die Ziele der Studie sind:
11/2025 – 11/2026
European Commission
DG Internal Market, Industry, Entrepreneurship and SMEs
GROW F: Chemicals, Bioeconomy and Retail
F2: Bioeconomy, Chemicals & Cosmetics
Brussels, Belgium