Projekt

FULFILL - Fundamental Decarbonisation Through Sufficiency By Lifestyle Changes

Das Projekt „FULFILL“ untersucht den Einfluss von Lebensstiländerungen und bürgerlichem Engagement zur Dekarbonisierung Europas und zur Erfüllung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. FULFILL setzt den Fokus auf Suffizienz. Das Projekt versteht die Anwendung des Suffizienz-Prinzips als Schaffung der sozialen, infrastrukturellen und regulatorischen Bedingungen für die Veränderung individueller und kollektiver Verhaltensweisen, welche den Energiebedarf sowie Treibhausgasemissionen reduzieren und gleichzeitig zum gesellschaftlichen Wohlbefinden beitragen.

  1. Zunächst wird das Konzept der Lebensstiländerungen auf Grundlage der aktuellen Literatur charakterisiert und durch die Kombination mit dem Suffizienz-Konzept erweitert.
  2. Es folgt die Entwicklung eines multidisziplinären systematischen Forschungsansatzes, der Perspektiven auf Mikro-, Meso- und Makroebene zu Veränderungen des Lebensstils umfasst.
  3. Die Hauptaufgabe stellt die Analyse von Suffizienz-Lebensstilen, ihren beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen (Rebound- und Spillover-Effekten), Möglichkeiten und Hindernissen sowie Auswirkungen (z.B. auf Gesundheit unter Berücksichtigung von Geschlecht) auf der Mikro- und Mesoebene dar.
  4. Das Ziel von FULFILL ist schließlich eine qualitative und quantitative Bewertung der systematischen Auswirkungen von Suffizienz-Lebensstilen, um Kommunikationsansätze und politische Empfehlungen auf nationaler und europäischer Ebene zu liefern.

 

Laufzeit

Oktober 2021 bis September 2024

Auftraggeber/Projektträger

Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Horizon 2020 gefördert (H2020, lC-CLA-10-2020, RIA).

Partner

Die Projektleitung und -koordination liegt beim Fraunhofer ISI. Weitere Partner sind:    

  • Deutschland: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI)
  • Italien: Accademia Europea di Bolzano (EURAC), Politecnico di Milanio (POLIMI)
  • Frankreich: Notre Europe - Institut Jacques Delors (JDI), Association négaWatt (NW)
  • Dänemark: International Network for Sustainable Energy-Europe (Inforse)
  • Lettland: Zala Briviba (Green Liberty)