Projekt

Analyse der europäischen Beratungssysteme ("Policy for Science")

Die Kernaufgabe dieser Studie besteht darin, anhand von Vergleichen mit Wissenschaftsräten in ausgewählten Ländern eine Analyse der europäischen Beratungssysteme durchzuführen mit dem Ziel, Best Practices für "Policy for Science" zu identifizieren. Auf Basis solcher Best Practices kann dann reflektiert werden, welche Ansatzpunkte sich für eine mögliche Weiterentwicklung von Organisation, Aufgaben, Kompetenzen des SWR vor dem Hintergrund des spezifischen Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationssystems herleiten lassen.

Ziel der Studie ist das

  1. Erstellen einer systematischen Analyse vergleichbarer Beratungseinrichtungen anhand der unten definierten Dimensionen;
  2. Erstellen einer Übersicht über die Funktionsweisen der verschiedenen Beratungseinrichtungen und Beurteilung ihrer Stärken und Schwächen;
  3. Ableiten von Optionen zur Weiterentwicklung des SWR im Schweizer Wissenschafts- und Innovationssystem;
  4. Ausarbeiten der Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit bzw. zu internationalen Partnerorganisationen des SWR und
  5. Formulieren möglicher Entwicklungsszenarien auf Grundlage der Ergebnisse eines Workshops im November 2026.

Für die Durchführung der Untersuchungen in insgesamt acht ausgewählten Ländern, davon eines außerhalb Europas, sind in erster Linie Dokumentenanalyen und Interviews inkl. Adressatenbefragungen vorgesehen. Die Ergebnisse der Datenerhebungen werden in Form von prägnanten Fallstudien zusammengefasst, welche die Grundlage des späteren Berichts bilden. Sie folgen einer Gliederung entsprechend der vier grundlegenden Analysefragen: Normative Grundlagen und Systemfunktion; Institutionelle Einbettung; Zusammensetzung der Beratungseinrichtungen und Wahlverfahren; Output-Qualität und Wirkungskanäle.

Folgende Länder sind für die Durchführung der empirischen Analysen angedacht: Belgien (Flandern), Niederlande, Dänemark, Deutschland, Österreich; Finnland und Großbritannien sowie Südkorea.

noch keine

Laufzeit

7.-12.2026

Auftraggeber

Schweizer Wissenschaftsrat (SWR)