Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Daria Ivanova studierte Ressourcenökonomie mit Schwerpunkt Abbau und Aufbereitung mineralischer Rohstoffe an der Universität für Bergbau Sankt Petersburg und promovierte dort im Jahr 2021 mit einer Dissertation zur Implementierung digitaler Zwillinge zur Bewertung und Reduktion von Risiken von Gebirgsschlägen im untertägigen Bergbau. Während eines Auslandsaufenthaltes studierte sie Wirtschaftsingenieurwesen an der Polytechnischen Universität Turin, gefördert durch ein Stipendium der italienischen Regierung.
Von 2022 bis 2025 absolvierte sie als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung zusätzlich den Masterstudiengang Sustainable Resource Management an der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Formalisierung des Kleinbergbaus in Lateinamerika sowie dessen Auswirkungen auf die Regenwälder des Amazonasbeckens.
Von 2023 bis 2025 war sie als Rohstoffexpertin bei der BMW AG tätig. Dort leitete sie ein Projekt zur Transparenz von Lieferketten von Konfliktmineralien und beschäftigte sich mit der Analyse globaler Metallmärkte.
Seit 2026 ist Daria Ivanova wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.