Projekt

Modellierung individueller Entscheidungsprozesse und des Einflusses von Intermediären bei der Diffusion von Energieeffizienzmaßnahmen und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich (DiffusionEE)

Das Projekt hat zum Ziel, Entscheidungsprozesse zu Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien in Gebäuden zu analysieren. Diese Entscheidungsprozesse werden dann in einem Energiesystemmodell für den Gebäudebereich abgebildet. Damit soll die Vorhersagekraft von Szenarien zur Diffusion von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Wärmeversorgungssystemen bei Bestands- und Neubauten in Deutschland erhöht werden. Das verwendete Energiesystemmodell ist das Bottom-up-Simulationsmodell INVERT/EE-Lab mit dem agentenbasierten Investitionsentscheidungsmodul INVERT-Agents. Die Ergebnisse können dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Unternehmen und Haushalte Entscheidungen treffen. Hierauf aufbauend können Empfehlungen für die Energiepolitik abgeleitet werden.

Poster zum Projekt

In dem Projekt wird zunächst die vorhandene Forschungsliteratur aufgearbeitet und zusammengefasst. Auf dieser Basis werden Interviews mit Haushalten, Handwerksbetrieben, Gebäudeplanern, Energieberatern und Unternehmen geführt zu den Prozessen, wie über Maßnahmen zur Energieeffizienz und die Installation von Erneuerbaren Energien entschieden wird. Hierauf aufbauend werden Befragungen durchgeführt: Der Projektpartner RWTH Aachen ist verantwortlich für eine Haushaltsstudie, während das Fraunhofer ISI auf Unternehmen fokussiert. Als Dienstleister unterstützt das Marktforschungsinstitut IFAK das Fraunhofer ISI bei dieser Befragung. Die Befragungsergebnisse fließen dann in das Energiesystemmodell ein.

  • Buchbeitrag im Druck: Arning, K.; Dütschke, E.; Zaunbrecher, B.; Globisch, J. (2019): The challenge of energy efficiency in the building sector - taking an in-depth look at decision-making processes on investments in low carbon technologies. In: Lopes, M.; Antunes, C.H.; Janda, K.B. (Eds).: Energy and behaviour. Towards a Low Carbon Future. Elsevier November 2019.

Laufzeit

2016 bis 2020

Auftraggeber

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des 7. Energieforschungsprogrammes gefördert.

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