Presseinformationen 2026

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  • © European Roundtable for Industry 2026

    Der Investitionsgipfel der Bundesregierung diese Woche hat es deutlich gemacht. Deutschland, ganz Europa, gerät als Innovationsstandort im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Auftrag des European Round Table for Industry (ERT) zeigt, welche Rolle leistungsfähige Innovationscluster für Europas künftige Wettbewerbsfähigkeit spielen können. Zwar verfügt Europa weiterhin über starke Forschungsstandorte und industrielle Innovationscluster, bei Investitionen in neue Technologiefelder droht der Kontinent aber hinter den USA und China zurückzufallen. Die Studie empfiehlt deshalb, vorhandene Stärken gezielter zu bündeln und international wettbewerbsfähige Innovationscluster in Europa zu stärken.

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  • Umweltschädliche Spurenstoffe können durch Regen aus Fassaden- und Dachmaterialien ausgewaschen und in Gewässer sowie ins Grundwasser eingetragen werden. Eine neue Initiative will für das Problem sensibilisieren, über Möglichkeiten zur Vermeidung solcher Schadstoffeinträge informieren und damit die Schadstoffeinträge in die Umwelt reduzieren. Wichtige Akteure aus der Allianz »Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung« haben nun eine Erklärung unterzeichnet, in der sie sich zur Umsetzung konkreter Maßnahmen bekennen.

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  • Im Projekt »H2 Companion« unterstützt das Fraunhofer ISI die Modellregionen Grüner Wasserstoff in Baden-Württemberg – H2-Wandel und H2 GeNeSiS – mit wissenschaftlichen Analysen und untersucht kontinuierlich die Entwicklung von Elektrolysetechnologien. Die neuesten Auswertungen zeigen: Publikationen, Patentanmeldungen und öffentliche Förderung von Elektrolysetechnologien haben deutlich zugenommen. Der Aufbau eines globalen Elektrolyseurmarktes bleibt jedoch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.

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  • Ein neuer Bericht des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeichnet ein detailliertes Bild davon, wo und wann bis 2045 in Europa Ladebedarf für batterieelektrische Lkw entstehen könnte. Mithilfe des neu entwickelten VESUVIO-Modells zeigen die Forschenden, dass der Ladebedarf in den kommenden Jahrzehnten stark wachsen, sich auf eine begrenzte Zahl von Standorten konzentrieren und zwischen den Ländern deutlich unterscheiden wird.

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  • Durch den Klimawandel werden Trockenphasen häufiger und Wasser muss sparsamer als bisher verwendet werden. Die Nutzung von Regenwasser in Haushalten und Industrie kann wertvolles Süßwasser einsparen. Allerdings gibt es in Deutschland große regionale Unterschiede beim Potenzial der Regenwassernutzung. Unter welchen Bedingungen Regenwasser finanziell und ökologisch gewinnbringend genutzt werden kann, hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht.

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  • Weniger Datenschutz, mehr Innovation? Ein neues Policy Paper der vom Fraunhofer ISI koordinierten Plattform Privatheit zeigt, warum diese einfache Formel zu kurz greift. Die Autor:innen plädieren stattdessen für einen europäischen Weg, der Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke mit Datenschutz, Selbstbestimmung und digitaler Souveränität verbindet. Diese und andere Erkenntnisse stehen auch im Mittelpunkt der 11. Jahrestagung der Plattform Privatheit »Innovation, Wettbewerb und Werteorientierung: Datenschutz- und Digitalregulierung zwischen Innovationshemmnis und Standortvorteil«, die am 8. und 9. Oktober 2026 in Berlin stattfindet.

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  • Funktionsweise des i.WET-Konzepts
    © Fraunhofer ISI

    Regenwasser und Grauwasser aus Duschen oder Waschbecken geht bisher oft ungenutzt verloren. Ein Forschungs- und Demonstrationsprojekt in einem Wohnviertel in Lünen (Nordrhein-Westfalen) zeigt, dass diese Abwasserströme gewinnbringend genutzt werden können. Das i.WET-Konzept kann nicht nur Frischwasser sparen, sondern durch Wärmerückgewinnung auch Energie sparen und die Risiken von Starkregenereignissen abmildern. Das Fraunhofer ISI hat das Konzept entwickelt und stellt nun die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt vor.

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  • Der industrielle Fortschritt wird zunehmend durch digitale und KI-gestützte Technologien geprägt. Doch technologische Leistungsfähigkeit entsteht nicht allein durch neue Systeme, sondern wesentlich durch die Art, wie Beschäftigte in Produktions- und Veränderungsprozesse eingebunden werden. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI zeigt die Bedeutung menschzentrierter Wertschöpfung für Innovation und Produktivität von Unternehmen.

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  • Projekt O-PEN vermittelt Grundlagen der Quantenkommunikation / 2026

    Hackathon testet Grenzen der Quantenkommunikation

    03. August 2026

    © Fraunhofer IOF

    Wie sicher Quantenkommunikation wirklich ist, loteten Ende vergangener Woche internationale Teilnehmende beim zweitägigen »Quantum Hackathon« in Jena aus. Gemeinsam mit Forschenden der Fraunhofer-Institute IOF und ISI versuchten sie, das Quantensignal zwischen zwei Kommunikationspartnern abzufangen und die übertragenen Informationen auszulesen. Mit dem Serious Game »Eve on a Mission« können nun auch Interessierte ohne Vorkenntnisse in die Rolle der Hackerin Eve schlüpfen. Das Onlinespiel und die Online-Wissensplattform »Quanten-Kompass« stehen nun dauerhaft und kostenfrei für Forschung, Lehre und alle Interessierten zur Verfügung.

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  • © Fraunhofer ISI

    Quantenrepeater gelten als Schlüsseltechnologie für künftige Quantennetzwerke. Sie könnten eines Tages Quanteninformation und Verschränkung über große Distanzen verteilen und damit Anwendungen wie quantensichere Kommunikation über Quantenschlüsselverteilung, verteiltes Quantencomputing oder Quantensensornetzwerke über weite Strecken ermöglichen. Eine neue, im Schirmprojekt Quantenkommunikation Deutschland (SQuaD) entstandene Roadmap des Fraunhofer ISI, analysiert den aktuellen Stand der Forschung, vergleicht unterschiedliche technologische Ansätze und skizziert mögliche Entwicklungsschritte bis hin zu künftig kommerziell nutzbaren Quantenrepeatern.

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