Presseinformationen 2026

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  • Projekt O-PEN vermittelt Grundlagen der Quantenkommunikation / 2026

    Hackathon testet Grenzen der Quantenkommunikation

    03. August 2026

    © Fraunhofer IOF

    Wie sicher Quantenkommunikation wirklich ist, loteten Ende vergangener Woche internationale Teilnehmende beim zweitägigen »Quantum Hackathon« in Jena aus. Gemeinsam mit Forschenden der Fraunhofer-Institute IOF und ISI versuchten sie, das Quantensignal zwischen zwei Kommunikationspartnern abzufangen und die übertragenen Informationen auszulesen. Mit dem Serious Game »Eve on a Mission« können nun auch Interessierte ohne Vorkenntnisse in die Rolle der Hackerin Eve schlüpfen. Das Onlinespiel und die Online-Wissensplattform »Quanten-Kompass« stehen nun dauerhaft und kostenfrei für Forschung, Lehre und alle Interessierten zur Verfügung.

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  • © Fraunhofer ISI

    Quantenrepeater gelten als Schlüsseltechnologie für künftige Quantennetzwerke. Sie könnten eines Tages Quanteninformation und Verschränkung über große Distanzen verteilen und damit Anwendungen wie quantensichere Kommunikation über Quantenschlüsselverteilung, verteiltes Quantencomputing oder Quantensensornetzwerke über weite Strecken ermöglichen. Eine neue, im Schirmprojekt Quantenkommunikation Deutschland (SQuaD) entstandene Roadmap des Fraunhofer ISI, analysiert den aktuellen Stand der Forschung, vergleicht unterschiedliche technologische Ansätze und skizziert mögliche Entwicklungsschritte bis hin zu künftig kommerziell nutzbaren Quantenrepeatern.

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  • © ICCT / Fraunhofer ISI

    Elektrofahrzeuge in Deutschland sind zwischen 2020 und 2025 real um rund 18 Prozent günstiger geworden – obwohl die nominalen Durchschnittspreise auf den ersten Blick gestiegen sind. Das zeigt eine neue gemeinsame Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI. Gleichzeitig hat sich die Zahl der verfügbaren Elektromodelle auf dem deutschen Markt mehr als vervierfacht. Die Studie basiert auf mehr als 100.000 Einzelangaben aus einer Datenbank des ADAC und umfasst sechs Segmente von Klein- bis Luxuswagen.

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  • Rohstoffe mit am stärksten steigender Nachfrage durch Zukunftstechnologien, Produktion und Bedarf im Jahr 2023 sowie potenzieller Bedarf im Jahr 2045 in drei Szenarien für Iridium, Lithium und Scandium
    © Fraunhofer ISI

    Elektromobilität, Energiewende, Künstliche Intelligenz und Co: Wie wirken sich aufstrebende Technologien auf unseren Rohstoffbedarf aus? Diese Frage beantwortet die neue Auflage der Studie »Rohstoffe für Zukunftstechnologien«, die heute vorgestellt wurde. Die Fraunhofer-Institute ISI und IZM analysieren darin die zukünftige Entwicklung von 34 Technologien und 14 Rohstoffen im Auftrag der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Für eine nachhaltige Transformation braucht es frühzeitige Maßnahmen gegen Versorgungsengpässe.

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  • Deutschland gehört im Quantencomputing wissenschaftlich zur Weltspitze, droht aber bei der industriellen Anwendung den Anschluss zu verlieren. Das im Projekt »Q.E.D.« entstandene Whitepaper des Fraunhofer ISI analysiert die deutsche Quantencomputing-Landschaft, setzt die Erkenntnisse in Bezug zu den Schwerpunkten der Hightech Agenda Deutschland und formuliert Empfehlungen für ein tragfähiges Innovationsökosystem.

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  • © Fraunhofer ISI

    Unternehmen aus der Lebensmittel-Branche sehen sich immer öfter mit Risiken wie geopolitischen Verwerfungen, Klimawandel, Cyberangriffen, fragilen Lieferketten, neuen Technologien oder wachsenden Regulierungsanforderungen konfrontiert, zunehmend auch gleichzeitig. In diesem Kontext hat eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Auftrag der Funk Stiftung analysiert, welche Risiken die Lebensmittelindustrie bis 2040 besonders prägen könnten – und welche Handlungsstrategien sich für Unternehmen, Versicherer und weitere Akteure daraus ableiten lassen. Die Studie wird morgen beim Food Future Forum in Bielefeld offiziell vorgestellt.

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  • Die Transformation der deutschen Automobilindustrie zur Elektromobilität ist weiter fortgeschritten als oft angenommen. Das zeigt ein Strategiepapier basierend auf einer Befragung von Führungskräften in der Autobranche. Besonders Unternehmen, die bereits stark in die Elektrifizierung investiert haben, sprechen sich gegen eine Lockerung des Verbrenner-Aus und der CO₂‑Flottengrenzwerte aus.

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  • © Fraunhofer ISI

    Wie stellen sich mitteldeutsche Obstbau-Unternehmer:innen, Obstgärtner oder Gartenbauingenieurinnen ihre eigene Branche im Jahr 2035 vor? Forschende des Fraunhofer ISI haben heute die Broschüre »Zukünfte für den mitteldeutschen Apfel« auf der Landwirtschaftsmesse agra 2026 in Leipzig vorgestellt. Die Publikation bündelt vier Best-Case-Szenarien, die zeigen, wie sich Anbau, Verarbeitung und Vermarktung bestmöglich entwickeln könnten – von der resilienten Streuobstwiese bis zur KI-gestützten Landwirtschaft. Die Szenarien entstanden gemeinsam mit Praxispartnern aus dem Verbundprojekt MIRO. Messebesucher:innen konnten die Ergebnisse heute mit dem Projektteam vor Ort diskutieren.

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  • Wasserstoff-Fakten: Ein systematisches Review. Synthese und Evaluation von über 100 Faktenchecks
    © Fraunhofer ISI

    In einer Meta-Analyse im Projekt »H2 Companion« werteten Forschende des Fraunhofer ISI über 100 Faktenchecks zu Wasserstoff aus. Die Ergebnisse sind auf 77 interaktiven Karten festgehalten und liefern grundsätzliches Wasserstoff-Wissen und Erkenntnisse zu Themen wie Markthochlauf, Infrastruktur oder Kosten: Sie zeigen etwa, in welchen Bereichen Wasserstoff künftig unverzichtbar sein könnte und wo es möglicherweise effizientere Alternativen gibt. Der Meta-Faktencheck bietet ein fundiertes Orientierungswissen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um den künftigen Wasserstoffeinsatz langfristig zu planen und auszurichten.

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  • Städte können das Klima schützen, indem sie Bewohnerparken teurer machen, Schnellbuslinien einführen oder kostenloses Parken für Elektroautos ermöglichen. Im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg hat das Fraunhofer ISI die Klimawirkungen verschiedener Maßnahmen für den Klimaschutz berechnet und ausgewertet. Untersucht wurden Fallbeispiele aus Stuttgart, Tübingen, Freiburg und Landau in Rheinland-Pfalz.

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