SpaceUp – Scaling Up Sustainable Use of Under-used Areas
SpaceUp entwickelt und testet suffizienzorientierte Maßnahmen, um untergenutzte Räume in europäischen Nachbarschaften besser zu nutzen und nachhaltiger zu gestalten.
SpaceUp entwickelt und testet suffizienzorientierte Maßnahmen, um untergenutzte Räume in europäischen Nachbarschaften besser zu nutzen und nachhaltiger zu gestalten.
SpaceUp begegnet dem Bedarf nach einer verbesserten Nutzung von Räumen, indem das Projekt systemische soziale Innovation durch neue Formen des Denkens, Handelns und Organisierens von Raum einführt. Es verankert Suffizienz als transformatives Prinzip, um den Bedarf an Energie, Materialien, Land und anderen Ressourcen zu senken und zugleich das Wohlbefinden aller zu fördern. Durch die Integration ökologischer, räumlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Dimensionen unterstützt SpaceUp einen sozial legitimierten strukturellen Wandel in der gebauten Umwelt.
SpaceUp adressiert den steigenden Druck auf begrenzte räumliche Ressourcen in Europa. Trotz Wohnraummangels und Klimaherausforderungen bleiben viele Gebäude und Flächen untergenutzt. Das Projekt versteht Suffizienz als soziale Innovation und entwickelt neue Wege um Raum effizienter, gerechter und nachhaltiger zu nutzen. Durch Mapping-Tools, regionale Pilotprojekte und partizipative Prozesse zeigt SpaceUp, wie bestehende Strukturen in lebendige, inklusive Nachbarschaften transformiert werden können.
SpaceUp entwickelt und testet suffizienzorientierte Maßnahmen, um untergenutzte Räume in europäischen Nachbarschaften sinnvoller und nachhaltiger zu gestalten. Das Projekt verfolgt fünf zentrale Ziele:
SpaceUp verfolgt einen einzigartigen regionalen Ansatz: Drei Partner – die Europäische Metropole Lille (METROPOLE), die Àrea Metropolitana de Barcelona (AMB) und die Regional Energy Agency North-West Croatia (REGEA NORTH) – agieren als Suffizienz-Koordinatoren. Sie verbinden Entscheidungsprozesse in Raumplanung, Wohnen, Mobilität und Energie mit der Fähigkeit, Kommunen, Daten und Governance‑Instrumente zu mobilisieren. Zudem begleiten sie die Umsetzung suffizienzorientierter Politikansätze und ausgewählter Maßnahmen in urbanen, peri‑urbanen und ländlichen Quartieren, die sich im wirtschaftlichen Wandel befinden.
Getragen von einem interdisziplinären Forschungskonsortium – darunter Fraunhofer ISI, IEECP, ICLEI EURO, CSTB und NTUA – und beraten von einem Expert Advisory Panel mit Fachleuten aus Planung und Design, ist SpaceUp eng mit der New European Bauhaus‑Initiative verbunden, die Ästhetik, Nachhaltigkeit und Inklusivität miteinander verwebt. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu den Zielen der EU: geringerer Ressourcenverbrauch, gestärkter sozialer Zusammenhalt und ein verantwortungsvoller Umgang mit Raum innerhalb planetarer Grenzen.
Das Projekt verfolgt fünf zentrale Ziele:
(1) die Transformation bestehender Räume durch integrierte Politikansätze mit regionaler Perspektive, um Suffizienz in der Breite zu verankern;
(2) die Ableitung evidenzbasierter Empfehlungen zur Überwindung nicht‑technischer Barrieren;
(3) die Quantifizierung des Potenzials zur Ressourceneinsparung durch eine Kombination suffizienzorientierter Maßnahmen;
(4) die Verbesserung von Entscheidungsprozessen durch ein mehrschichtiges Mapping‑Tool auf Basis von Geodaten und KI;
(5) die Stärkung der Kompetenzen von Fachleuten der gebauten Umwelt im Umgang mit Raum.
Alle Ergebnisse des Projekts sind auf der Webseite verfügbar.
Von 01.07.2026 bis 30.06.2029
Das Projekt wird von der Europäischen Kommision im Rahmen des Programms HORIZON-NEB-2025-01-REGEN-03 gefördert.
Die Projektleitung und -koordination liegt beim Fraunhofer ISI. Weitere Partner sind: