Marion A. Weissenberger-Eibl

Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl


Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl

Fraunhofer-Institut für
System- und Innovationsforschung ISI

Institutsleiterin

Werdegang

Universitätsprofessorin Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl Dipl.-Kffr. (Univ.) Dipl.-Ing. (FH)
leitet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Neben der Leitung des Fraunhofer ISI ist sie Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (ENTECHNON) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Sie arbeitet zu Entstehungsbedingungen von Innovationen und deren Auswirkungen. Schwerpunkte ihrer Forschung bilden dabei das Management von Innovationen und Technologien, Roadmapping, die strategische Technologie-Vorausschau und -Planung, Unternehmensnetzwerke sowie Wissensmanagement.

Die erst kürzlich als eine der "Spitzeningenieurinnen Deutschlands" ausgezeichnete Wissenschaftlerin studierte Bekleidungstechnik sowie Betriebswirtschaftslehre. Sie promovierte und habilitierte sich an der Technischen Universität München.

Die Innovationsforscherin Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl war Mitglied des  Expertendialogs der Bundeskanzlerin 2012, wo sie als Kernexpertin die Arbeitsgruppe Innovationskultur geleitet und die Kanzlerin zur zukünftigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland beraten hat. Aus dem Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin entstand auch die Idee zum Internationalen Deutschlandforum (IDF), einem Format für den interdisziplinären Austausch über weltweit relevante Zukunftsfragen. Beim IDF 2015 moderierte Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl die Themengruppe "Die Zukunft braucht ganzheitliche Lösungen".

Zudem stärkt Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl seit Juli 2012 als Aufsichtsratsmitglied der HeidelbergCement AG die Beziehung von Wirtschaft zu Wissenschaft und Forschung. Sie bildet mit ihrer Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Innovationsforschung, Foresight, Strategieentwicklung und Wissensmanagement eine Ergänzung für das Unternehmen HeidelbergCement AG. Weiterhin wurde Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl im Mai 2013 in den Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG gewählt. Seit 10. Mai 2016 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Rheinmetall AG.

Im Oktober 2012 wurde Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Verdienste in die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berufen. Die Bundesregierung hat sie zum 1. Mai 2014 für fünf Jahre in das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bestellt. Vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2019 wird sie als Kuratoriumsmitglied die Karl Heinz Beckurts-Stiftung unterstützen. Im Januar 2014 wurde sie von Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, für die Amtszeit von vier Jahren zum Mitglied des Deutsch-Chinesischen Dialogforums ernannt. 2016 wurde sie in den Universitätsrat der Universität Heidelberg berufen. Im April 2017 wurde sie in den Lenkungskreis der Sustainable Development Goals (SDG)-Wissenschaftsplattform "Nachhaltigkeit 2030" der Bundesregierung berufen. Diese Plattform ist Teil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Ihre Hauptaufgabe ist, die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen wissenschaftlich zu begleiten und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Prof. Dr. oec. Weissenberger-Eibl ist Autorin zahlreicher Publikationen und Herausgeberin der Reihe "Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft“ und als Gutachterin zahlreicher Institutionen tätig. Sie berät in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Innovationsprozess in Deutschland. 

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