Projekt

Analyzing Sweden/Germany Government Restriction Effects on Covid-19

Ziel des Projekts in Kooperation mit dem Fraunhofer-Chalmers Centre for Industrial Mathematics FCC ist es zu analysieren, wie sich vorbeugende Maßnahmen und Beschränkungen von Regierungsbehörden auf die Mobilität der Bevölkerung unter Covid-19 Bedingungen auswirken. Während der ersten Pandemiewelle haben Schweden und Deutschland diesbezüglich sehr unterschiedliche Herangehensweisen gewählt, deren Ergebnisse und Auswirkungen noch einer eingehenden Untersuchung bedürfen.  

Das Projekt wird einen Ansatz verfolgen, der auf den komplementären Kompetenzen beider Partner basiert. Das Fraunhofer ISI wird die Reaktion der Politik auf Covid-19 in Schweden und Deutschland anhand von Interviews und Dokumentenanalysen erfassen und dokumentieren. Auf Grundlage dieses Referenzrahmens wird FCC wird agentenbasierte Simulationsmodelle verwenden, um die Auswirkungen der verschiedenen Einschränkungen auf die Ausbreitung von Infektionen zu beschreiben und abzuschätzen. Mithilfe agentenbasierter Modellierung werden die Auswirkungen staatlicher Einschränkungen auf das Mobilitätsverhalten der jeweiligen Bevölkerung unter Berücksichtigung von Verhaltensunterschieden modelliert. Ziel des Projektes ist es, Schlussfolgerungen dazu zu ziehen, wie sich unterschiedliche Strategien zur Eindämmung von Pandemien auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung und damit – mittelbar – der Ausbreitung der Krankheit.

Abschlussbericht

Den vollständigen Datensatz zu den regionalen Mobilitätsrestriktionen finden Sie >hier<

 

Laufzeit

01.06.2020 – 31.05.2021

Auftraggeber

Internes Programm Fraunhofer Anti-Corona