Leiterin des Fraunhofer ISI als wissenschaftliche Partnerin des »Deutschen Innovationspreises« berufen

26.3.2018

Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl hat die Auswahl und Bewertung der Bewerbungen für den »Deutschen Innovationspreis 2018« wissenschaftlich unterstützt. Der Preis unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird am 13. April an je einen Gewinner aus den drei Kategorien Großunternehmen, Mittelständische Unternehmen und Start-ups verliehen, die sich durch besonders innovative Projekte oder Geschäftsmodelle auszeichnen.

Mit dem Deutschen Innovationspreis werden je ein Start-up, ein mittelständisches Unternehmen sowie ein Großunternehmen gewürdigt, deren Innovationen bereits auf dem Markt erfolgreich sind. Neben Produktinnovationen werden auch innovative Geschäftsmodelle, Prozesse und Services sowie Organisations- und Marketinginnovationen ausgezeichnet. Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI sowie Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement am Karlsruher Institut für Technologie KIT stand der Jury des Deutschen Innovationspreises als wissenschaftliche Partnerin und Mitglied des »Innovation-Circles« zur Seite und unterstützte bei der Auswahl und Bewertung der jetzt nominierten neun Unternehmen.

»Ich freue mich sehr, dass ich meine Expertise als Innovationsforscherin in den Deutschen Innovationspreis einbringen und dadurch mithelfen kann, die innovativsten Projekte und Geschäftsmodelle auszuwählen und zu prämieren«, so die Institutsleiterin des Fraunhofer ISI. »Dabei spielten Beurteilungskriterien wie Markterfolg und Marktchancen, aber auch objektive externe Beurteilungen der Innovation, etwa durch Marktanalysen oder Patentämter, sowie Zweck, Nutzen und Bezug der Innovation zum Wirtschaftsstandort Deutschland eine entscheidende Rolle. Auf Basis dieser Kriterien wurden schließlich die innovativsten Bewerber ausgewählt.«

Nominiert für den Preis sind unter anderem Innovationen wie ein seilloser Aufzug, dessen Kabinen sich vertikal und horizontal betreiben lassen, eine hartmetallbeschichtete Bremsscheibe, die 90 Prozent weniger Feinstaub ausstößt oder eine aktive Wundauflage, mit der durch »kaltes physikalisches Plasma« die Zellregeneration aktiviert, die Wunde desinfiziert und multiresistente Keime abgetötet werden.

Weitere Informationen zu den nominierten Unternehmen und dem Deutschen Innovationspreis 2018 finden sich unter https://www.der-deutsche-innovationspreis.de.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der fundierten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.