Projekt
Fraunhofer-Institut für
System- und Innovationsforschung ISI
Thematische Schwerpunktbildung in den Life Sciences durch systemimmanente Prozesse
Das Vorhaben möchte eine systematische, empirisch basierte wissenschaftliche Analyse zur Frage bereitstellen, in welchem Maße die in den Life Sciences etablierten wissenschaftlichen Referenzsysteme zu bestimmten thematischen Schwerpunktbildungen führen und welche Konsequenzen sich hieraus für das Wissenschaftssystem, aber auch für die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in industrielle Anwendungen ergeben.
Das Forschungsvorhaben ist in fünf Arbeitspakete untergliedert. Im ersten Arbeitspaket wird die wissenschaftliche Literatur zur Fragestellung aufgearbeitet. Darauf aufbauend werden Arbeitshypothesen für die empirischen Analysen formuliert. Im zweiten Arbeitspaket wird eine quantitative Breitenanalyse von Entwicklungstrends in den Life Sciences auf der Basis bibliometrischer Indikatoren ausgearbeitet. Die bibliometrischen Ergebnisse werden in einem Expertenworkshop validiert. Darauf aufbauend wird im dritten Arbeitspaket eine qualitative Prozessanalyse durchgeführt, die die Prozesskette von der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit bis zur Publikation von Ergebnissen auf der Basis von Experteninterviews analysiert. In Arbeitspaket 4 werden die Karrieremotive von Nachwuchswissenschaftlern in den Life Sciences untersucht. Basis hierfür ist eine internetbasierte Breitenbefragung. Arbeitspaket 5 umfasst die Ergebnisaufbereitung und die Entwicklung von Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen.
Status:
Laufend (01.05.2011-30.04.2012)
Auftraggeber:
BMBF (Projektträger Jülich, Forschungszentrum)
Partner:
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Publikationen:
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