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Presseinformation

Fraunhofer-Institut für
System- und Innovationsforschung ISI

Fraunhofer ISI intensiviert Zusammenarbeit mit China

Presseinformation 27.06.2017

Anknüpfend an die Alliance for Innovation Research mit der Chinese Academy of Sciences strebt das Fraunhofer ISI die Zusammenarbeit mit weiteren chinesischen Forschungsinstituten an. Mit diesem Ziel stellt das Fraunhofer ISI die Arbeit mit dem Shanghai Institute for Science of Science (SISS), einem wichtigen Think Tank für die Stadtregierung der größten Stadt Chinas, nun auf eine verbindliche Grundlage.

In einer feierlichen Zeremonie wurde Prof. Dr. Knut Koschatzky, Leiter des Competence Centers Politik – Wirtschaft – Innovation des Fraunhofer ISI, anlässlich seiner Teilnahme am Pujiang Innovation Forum 2017 am 15. Juni 2017 von SISS-Direktor Dajin Luo die Urkunde zum "Honorary Research Fellowship" verliehen. Die Auszeichnung wird für den Zeitraum von drei Jahren verliehen und gilt als Basis für einen kontinuierlichen und regelmäßigen bilateralen Austausch. Ziel ist die Anbahnung deutsch-chinesischer Kooperationen und Forschungsprojekte sowie den Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses zu fördern und gemeinsame Publikationen voranzubringen. Zusammen mit Knut Koschatzky wurde die Urkunde auch an Prof. Dr. Petra Ahrweiler, Direktorin der European Academy of Technology and Innovation Assessment, überreicht.

Die Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer ISI und SISS bezieht sich auf die Ausgestaltung eines modernen urbanen Innovationssystems im Sinne der Einbeziehung aller kreativen Kräfte und der Schaffung eines innovationsfreundlichen Klimas in Shanghai. Shanghai und Peking sollen zu globalen Innovationzentren entwickelt werden und maßgebliche Beiträge zur Innovationsstrategie der chinesischen Regierung leisten. Das Fraunhofer ISI wurde als das Institut identifiziert, mit dem das SISS intensiv auf dem Feld der Innovationssystemforschung zusammenarbeiten möchte.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Mit dieser Kooperation erweitert das Fraunhofer ISI seine innovationstheoretische und innovationspolitische China-Expertise", so Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer ISI. 

Das Innovation Forum wird von der Science and Technology Commission of Shanghai Municipality, der Chinese Academy of Science and Technology Development und der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) organisiert. Unter dem Motto "Globalization of Innovation and Renovation of Urban Functions" diskutierten am 16. und 17. Juni zahlreiche internationale Teilnehmende. Knut Koschatzky hielt auf Anfrage des Gastgebers SISS eine Keynote zum Thema "City of the future – Implications for urban innovation systems".

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der fundierten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.

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